KopfKino: Inception

Inception

Wolf meint
Auf Christopher Nolan lastet ein immenser Erfolgsdruck. Der Regisseur solcher Meisterwerke wie „Memento“ oder „Batman Begins“ muss mit seinem neuen Film nicht weniger als das moderne Unterhaltungskino retten. Hat jemand nach Rohrkrepierern wie „Clash of the Titans“ oder „Predators“ wirklich daran geglaubt, in diesem Jahr noch einen intelligenten Actionfilm zu sehen? „Intelligent? Und Action? Das sind ja gleich zwei Dinge auf einmal!“, mag da so manch gebranntes Kino-Kind skeptisch einwerfen. Kein unvereinbarer Widerspruch – wenn man ein Genie wie Christopher Nolan auf den Regiestuhl setzt. Sein neues Werk „Inception“ vereint atemberaubende Action, verblüffende Trickeffekte und eine hochkomplexe, emotionale Geschichte zu einem faszinierenden Traumbild am Rande der Vorstellungskraft. Ja, „Inception“ wird dem Hype absolut gerecht – und gilt schon jetzt als einer der besten Filme des Jahres 2010.

„Inception“ macht das Privateste, Intimste öffentlich, nämlich unsere Träume. Dom Cobb (Leonardo DiCaprio) ist der beste seiner Zunft, ein Traum-Dieb, der sich in die Gedankenwelt seiner Opfer einklinkt und so quasi im Schlaf an wertvolle Informationen oder brisante Geheimnisse kommt. Doch sein nächster Klient, der undurchsichtige Anzugträger Saito (Ken Watanabe) verlangt viel mehr von Cobb: Er soll nicht aus einem fremden Geist stehlen, er soll etwas einpflanzen – eine Idee, die im Unterbewusstsein des Opfers langsam reift und Gestalt annimmt. So eine „Inception“ ist zwar nicht unmöglich, aber extrem kompliziert und riskant. Zusammen mit seinem Partner Arthur (Joseph Gordon-Levitt), dem Verkleidungskünstler und Teilzeit-Rambo Eames (Tom Hardy) und der jungen Architektur-Studentin Ariadne („Juno“-Zicke Ellen Page) dringt Cobb tief in das Reich zwischen Traum und Wachsein ein – vielleicht zu tief, denn die Realitäten scheinen zu verschwimmen. Doch auch in Cobbs Unterbewusstsein schlummert ein Geheimnis…

Das Thema Traumwelten (und ihre visuelle Gestaltung) ist seit jeher ein beliebtes Sujet unter Filmemachern. Doch Christopher Nolan geht wie so oft einen Schritt weiter als seine Kollegen und versieht seinen Sommer-Blockbuster mit einer doppelten und dreifachen Falltür: Wenn wir träumen, dass wir träumen, in welchem Traum sind wir dann? Wie können wir unsere ganzen Traum-Ebenen beeinflussen, lenken, kontrollieren? Und noch wichtiger: Wie wachen wir aus einem Traum im Traum auf….?

Ihr merkt es schon, „Inception“ ist nicht der typische Krawumm-Blockbuster, der mit hysterischen CGI-Effekten seine inhaltliche Leere kaschieren will. Nolans schwergewichtiger Psychotrip verlangt eure volle Aufmerksamkeit. „Mal eben eine rauchen gehen“ mitten im Film ist eine sichere Garantie dafür, gar nix mehr zu raffen und zwischen den zahlreichen Erzählebenen rettunglos verloren zu gehen. Wer hingegen mit wachem Geist und offenem Verstand dran bleibt, wird auch belohnt. Selten war die Konstruktion bestimmter Regeln und die Konsequenzen ihrer Nichtbeachtung für die Träumer schlüssiger, stimmiger und überzeugender als hier. An dieser Stelle möchte ich übrigens eine Entwarnung geben an alle, die nun befürchten, ihren Notizblock und Taschenrechner mit ins Kino schmuggeln zu müssen. Natürlich ist „Inception“ durchaus anspruchsvoll. Natürlich hat das Skript mehr Grips als das Gesamtwerk von Roland Emmerich aufeinander gestapelt. Aber Christopher Nolan ist nicht interessiert daran, elitäres Kunstkino für die pseudointellektuelle Cineasten-Elite schaffen. Heißt: „Inception“ ist nicht so wahnsinnig verkopft, wie viele (gerade US-Kritiker) immer wieder behaupten – auch wenn man insbesondere im letzten Drittel aufmerksam zuhören (und hinsehen!) muss, um die Tragweite des Geschehens zu begreifen. Dank Nolans straffer Inszenierung ist aber zu jeder Zeit ziemlich klar, in welcher Traumebene Cobb und seine Kollegen gerade herumdoktorn. Dieser eher kühle und rationale Stil seiner Regie bewahrt den Film dann auch, in kitischige Postkarten-Ästhethik abzudriften. Nolans Traumwelten sind fest in der Realität verankert. Das mag jene enttäuschen, für die Filmträume nur als überbordene CGI-Effektorgien funktionieren (wie etwa in „Hinter dem Horizont“ oder „In meinem Himmel“), passt aber perfekt zur Geschichte und den lebensnahen Figuren.

Apropos: Wie nicht anders zu erwarten, präsentiert sich das Schauspieler-Ensemble souverän mit guten bis sehr guten Leistungen. Unser Leo kann ja ohnehin nicht schlecht spielen, aber auch die Nebenrollen werden von echten Könnern übernommen. Vor allem Joseph Gordon-Levitt besticht als rationaler „Handwerker“ der Gruppe, von dessen Einfallsreichtum das Leben seiner Partner abhängt. Es ist sogar fast ein bisschen schade, dass wir die Charaktere nur oberflächlich kennenlernen. So können sie (laufzeitbedingt) die Dynamik eines ungleichen Teams nur andeuten, aber nicht ausloten. In „Inception“ steht eindeutig die Geschichte an erster Stelle, die Protagonisten reihen sich brav dahinter ein. Dass wir trotzdem mit ihnen mitfiebern, mitträumen und miträtseln ist das unbestrittene Vedienst des hochkarätigen Casts. Trotzdem: Ein paar mehr Hintergrundinfos, mehr emotionale Verbindungen und die eine oder andere großartige Einzelszene (wie jene mit Gordon-Levitt und den sich drehenden Räumen) hätten der originellen Geschichte noch mehr Tragweite gegeben.

Ach ja, und zum Abschluss noch ein Wort zu den Actionszenen: Davon gibt es weniger, als es zunächst den Anschein hat. Klar, gerade das Herzschlag-Finale treibt den Puls in höhere Regionen und beinhaltet manche Sequenzen, die man in der Form noch nicht auf der Kinoleinwand gesehen hat. Aber in „Inception“ geht es eben nicht um perfekt choreografierte Shoot Outs oder die nächste Verfolgungsjagd. Christopher Nolan ist als Geschichtenerzähler viel zu clever, um sich auf sterile Computertricks zu verlassen. Wie auch die Figuren, dienen die Spezialeffekte nur der Story – sie unterstützen sie, ohne sie zu schmälern. Es bedarf eines sehr guten Auges für das künstlerische Gesamtbild, um die Balance zwischen Inhalt und Form zu wahren. Und zum Glück ist unser Christopher auf beiden Klüsen äußerst scharfsichtig.

Es bleibt nur eines zu sagen: Seht euch „Inception“ an. Auch wenn der Streifen nicht ganz das neue Evangelium geworden ist, werdet ihr zumindest in diesem Jahr wohl keinen anderen Film sehen, der Action und Anspruch so kunstvoll miteinander verbindet. „Inception“ funktioniert als toll designter, intelligent erzählter Actionfilm ebenso wie als existenzialistische Identitätssuche zwischen Traum und Wachsein. Lasst euch nicht vom Trailer täuschen (der wieder mal viel zu viel zeigt), aber auch nicht von verwirrten Filmkritikern, die den Film schlichtweg nicht verstanden haben und nun behaupten, dass man ihn auch nicht verstehen könne. Blödsinn. „Inception“ fordert einiges, gibt aber auch viel zurück – viel mehr, als es leicht verdauliches Popcornkino je könnte. Ich werde ihn mir ganz sicher nochmal im Kino angucken. Und ich danke Christopher Nolan dafür, dass er es geschafft hat, einen Sommer-Blockbuster zu drehen, für den man sich nicht schämen muss.



Eddy meint

Obwohl es ja von Berufs wegen aber auch als Hobby meine Pflicht ist (ja, irgendeiner muss ja die Drecksarbeit machen…) mich über Filme zu informieren, habe ich bei Christopher “Dark Knight” Nolans neuestem Werk ganz gezielt mein Pflichtbewusstsein über Bord geworfen. Meine ersten Infos zu “Inception” hatte ich kurz nach dem Release von “The Dark Knight” aufgeschnappt. Ich war wie viele eher skeptisch und sogar ein wenig enttäuscht, dass Nolan die Frechheit besaß, nach dem grandiosen zweiten Teil seines Batman-Reboots, sich einem “ganz anderen Projekt” zu widmen. Während das Internet und Nerds in aller Welt also darüber diskutierten, welcher Schauspieler die große Lücke zu schließen vermag, die Heath Ledger hinterließ, arbeitete Nolan in Seelenruhe an seinem noch geheimen Sci-Fi-Projekt.

Ich hingegen habe mich mit dem Film nicht mehr besonders beschäftigt. “Jaja, irgend so ein Sci-Fi-Ding, wird schon nett werden, aber ich hätte lieber Dark Knight 2”. Als dann erste Bilder erschienen und über Story-Elemente von “Inception” berichtet wurde, hielt sich meine Begeisterung immer noch in Grenzen, meine Neuigier war aber geweckt. Immerhin hat der Mann mit Filmen wie “Memento”, “The Prestige” oder eben den “Batman”-Filmen bewiesen, dass er einer der Besten seines Faches ist.

Knapp zwei Jahre später ist der Film fertig. Trailer erscheinen und mir wird bewusst, dass Ding könnte richtig was werden. Mit Leo DiCaprio hat Nolan einen echten Headliner gefunden, der durchaus zu den Schauspielern gehört, die ich mir gerne ansehe. Ansonsten ging ich nahezu allen Trailern und Berichten aus dem Weg. Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass “Inception” so eine Sorte Film ist, über die man am besten so wenig wie möglich weiss.

Ganz so extrem ist es dann nicht gewesen, weshalb Ihr auch ohne Probleme weiterlesen könnt. Denn im Gegensatz zu anderen Hollywood-Regisseuren, verlässt sich Nolan nicht auf “den einen” Showeffect. Er ist kein Shayamalan, der einen gesamten Film und eine Story nur als Vehikel für eine nette Schlusspointe nutzt. Und gerade “Inception”, noch mehr als seine anderen Filme, zieht seine Stärke nicht unbedingt aus der Überraschung (wenngleich auch dort einiges geboten wird, so ist es nicht), sondern aus der Story, den Charakteren und der Entwicklung eben dieser.
“Inception” ist seit langem wieder ein Film gewesen, der nahezu perfektes “Storytelling” bietet. Obwohl die Idee ja eher “unrealistisch” ist und in ähnlicher Form auch schon in anderen Filmen auftauchte (“Existenz”, “The Cell”, “Matrix” uvm.), versteht es Nolan den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Sekunde in seine Welt zu ziehen. Normalerweise ist es bei mir so, dass ich bei Filmen gerade aus dem Sci-Fi-Genre ständig hinterfrage, was da gerade passiert. Ich will quasi in meinem Kopf den Film widerlegen und wenn mir das nicht gelingt, zumindest ins Lächerliche ziehen. Selbst bei meinem geliebten “Star Wars”, konnte ich mir dumme Sprüche nicht verkneifen, als die Ewoks plötzlich anfingen zu singen, oder sich eine Liebesgeschichte zwischen Chewie und Han andeutete…

Ich drifte ab. Was ich eigentlich sagen will ist, dass “Inception” auf bizarre Weise in sich völlig schlüssig ist, oder zumindest glaubwürdig vermittelt, dass da alles total Sinn macht. Man wird völlig in den Bann gezogen, man taucht, wie die Helden im Film, in eine Traumwelt ab, erlebt eine fantastische Reise, die aber zu keinem Zeitpunkt ihre Bodenständigkeit verliert.
Lasst Euch auch von den Trailern, so Ihr sie gesehen habt, nicht täuschen. Der Film ist kein Action-Kracher wie es “Matrix” seiner Zeit war. Und auch wenn es ordentlich abgeht und viele abgefahrene Sachen passieren, wirkt der Film trotzdem glaubwürdig und nie zu “Over the Top”. Die grandiosen Effekte kommen dann, wenn es die Story erfodert. Anders als bei einem Michael Bay-Film, hat man bei “Inception” nicht das Gefühl, dass ein Team von SpecialFX-Leuten und CGI-Animatoren ne coole Idee hatten und irgendein Depp jetzt ein Drehbuch um die Effekte zusammenschustern muss. Nolans Film wirkt wie aus einem Guss, keine nervigen Oneliner (ich glaube es gibt genau drei “lustige” Sprüche, aber die sitzen wenigstens), keine billigen und unglaubwürdigen Twists (hallo “Predators”), kein Jar Jar Binks Comic-Relief usw.

Ein besonderes Lob gilt auch Leonardo DiCaprio, der schon in “Shutter Island” super war, aber für mich einer der wichtigsten Faktoren dafür ist, dass “Inception” so gut ist. Denn obwohl man als Zuschauer manchmal etwas verwirrt ist und im Dunkeln tappt, holt einen DiCaprio immer wieder ab. Er spielt seine Rolle glaubwürdig, entschlossen und doch bescheiden und eben genau richtig dosiert. Obwohl er nicht so sehr im Vordergrund steht, wie bei vielen seiner anderen Filme, wirkt er präsenter, er hält das Team, mit dem er sich in die tiefen des menschlichen Unterbewusstseins begibt, ebenso zusammen, wie den Zuschauer. Es ist keine Performance, für die er einen Oscar bekommen wird, aber es ist die perfekte Performance, die “Inception” gebraucht hat, damit man nicht überfordert das Handtuch wirft. Und ohne zu viel zu verraten, aber das letzte Drittel ist durchaus so komplex, dass Memento dagegegen wie “Big Mama’s House” wirkt.

Inception ist ein meisterhaftes Kinoerlebnis, handwerklich perfekt, fesselnd, spannend, smart und für mich der bislang beste Film des Jahres. Hier passt einfach alles und vor allem wird man als Zuschauer endlich wieder abgeholt und gefordert. So sehr ich zum Beispiel “Kick-Ass” gefeiert habe, so muss ich doch zugeben, dass das relativ seichte Unterhaltung war, die einem jetzt nicht soooo viel abverlangt. Bei “Inception” muss man jede Sekunde aufpassen und sich konzetrieren. Und wenn der Film im Kino endet, werdet Ihr rausgehen und darüber nachdenken was Ihr gesehen habt und Ihr werdet darüber diskutieren und dann werdet Ihr noch mal reingehen wollen…

Ich habe direkt nach dem Film im Web nach Infos gesucht, weil ich wissen wollte, ob Nolan evtl. bereits an einem Nachfolger für Inception arbeitet. Allerdings musste ich entnervt feststellen, dass er jetzt seine Zeit für “Batman 3” opfert. Mann ey!

“Inception” startet am 29. Juli in unseren Kinos, den Trailer findet ihr wie immer hier! Freut ihr euch auf “Inception” oder bleibt ihr lieber zuhause? Eure Meinung in die Kommentare, ne?

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  1. EICHTI schrieb am: Sonntag, 24. April 2011, 23:03 Uhr

    5*

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  2. TylerIIIDurden schrieb am: Montag, 04. Oktober 2010, 02:01 Uhr

    Buh ja! Grandioses Kopfkino! Ein Film der sich neben vielen anderen Groessen, siehe Memento, FightClub, Shutter Island oder The Dark Knight wirklich sehen lassen kann. Das ist nicht nur irgendein Schiessfilm! (sorry, kann hier kein sz schreiben!) XD

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  3. Caroo schrieb am: Mittwoch, 22. September 2010, 22:26 Uhr

    Also ich fand den Film auch genial und definitiv einer der besten Filme des Jahres, obwohl kick-ass auch schon gut war :D.
    Inception ist auch so ein Film über den man (nachdem man im Kino war) sofort alle Theorien aus dem Internet zieht. “War jetzt alles nur ein Traum und er is nie aufgewacht und warum heißt die aaausgerechnet Ariadne (Der `Ariadne-Faden´ ist der griechischen Mythologie zufolge ein Geschenk Ariadnes an Theseus. Mit Hilfe des Fadens fand Theseus den Weg durch das Labyrinth, in dem sich der Minotauros befand.)”
    Naja aber der Film is auf jeden Fall nich so “offen gelassen” wie Donnie Darko :P und wer noch einen guten Film mit Joseph Gordon-Levitt sehen will sollte mal Brick angucken ;)

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  4. NikkiMyers schrieb am: Sonntag, 12. September 2010, 01:47 Uhr

    Soo schlecht fand ich den Film gar nicht.
    Nur leider ziemlich verwirrend.
    Hab mir davor nichts, keine Beschreibung oder so durchgelesen und dann ..joa.
    Verwirrt ._. :D

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  5. Eskaey schrieb am: Freitag, 03. September 2010, 00:01 Uhr

    @King_Hatsch schrieb:
    also ich fand den film, abgesehen von der action und den guten scenen richtig schlecht! die erklärugen, wie das alles funktioniert, waren mir zu sehr aus der nase gezogen.
    1.in einem traum gibt es kein physik und keine anderen naturwissenschaften. unser hirn simuliert diese nur aus den erfahrungen die wir gesammelt haben, z.b. der freie fall.
    2. die träumen in den traum und damit sie in den traum träumen nehem sie immer diesen koffer damit das möflich ist…HALLO?! in einenm traum gibt es keine naturwissenschaften, keine elektrische geräte usw.
    die sache mit der ersten eben nehme ich an, aber die zweite und dritte ebene steht in der erklärungsnot.
    dann ist da noch die sache mit der zeit. es kann doch nicht sein dass man die zeit mathematisch in den einzelnen schichten darstellen kann! von wegen hier sind wir ne woche drin in der dritten schicht 10 jahre… blah bla bla… . was würde steven hawking dazu sagen: der film beleidigt meinen verstand! ;-)

    Ich versteh dein Problem nicht. Es geht ja in dem Film nicht um irgendwelche Spaßträume, in denen du fliegen kannst und die Erde eine große Tasse Kakao ist. Sondern um die Träume, die sich real anfühlen. Die Träume, bei denen du nach dem Aufwachen erstmal überlegen musst, ob das wirklich passiert ist oder obs eben nur ein Traum war. Weil auch in der Erinnerung alles verdammt real wirkt. Und da müssen nunmal physikalische Gesetze herrschen, ansonsten nimmst du das doch gar nicht ernst. Würdest du eine Sekunde darüber nachdenken ob es wirklich passiert ist, dass dein Nachbar ne Runde ums Haus geflogen ist, aufs Dach geklettert ist und dir da oben das Kellerfenster zertrümmert hat? Ne. Von daher passt deine Argumentation nicht so wirklich.

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  6. Froschlocke schrieb am: Dienstag, 24. August 2010, 01:30 Uhr

    Hust paprika hust

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  7. elisa schrieb am: Montag, 23. August 2010, 17:38 Uhr

    ich hab mir den film jetzt zwei mal angesehen und werde ihn wahrscheinlich auch noch ein drittes mal im kino gucken. dass nolan an dem drehbuch mehrere jahre gesessen hat, merkt man. die geschichte überzeugte mich echt schnell, ich hab mir heute sogar ein fachbuch über luzide träume bestellt. klar, der film ist nicht perfekt, aber nah dran :) auch die schauspieler passen alle sehr gut, leonardo di caprio und besonders joseph gordon-levitt gefielen mir in ihren rollen (arthur rockt!).

    inception ist auf meiner filmliste für 2010 auf platz 1 :) man weiß zwar nicht, was dieses jahr noch so ins kino kommt, aber ich glaube inception ist für mich unschlagbar.

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  8. dAnTegio schrieb am: Montag, 23. August 2010, 10:52 Uhr

    Paradoxon, Arschloch!

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  9. MoonlightWolf schrieb am: Freitag, 20. August 2010, 15:29 Uhr

    Es ist halt eher ein recht subtiler Film der ohne großes Action trara auskommt, was halt nicht jedermans/fraus geschmack ist.

    Guter Film ( wie ich zuvor geschrieben habe ) ist sehenswert aber nicht perfekt.

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  10. Kao schrieb am: Mittwoch, 18. August 2010, 18:42 Uhr

    Sorry, aber ich fand den Film auch nicht sehr gelungen.
    Die Story ist eine gute Idee, mehr aber auch nicht.
    An der Umsetzung hapert es meiner Meinung nach.

    Oder sch…. bin ich der Einzige hier, der abgefahrenere Träume hat, als diese Arschi(!)tekten im Film das machen ?

    Spannung kam keine so wirklich auf, da ja keinerlei Bedrohung vorlag. Nur subjektiv. Man stirbt ja nicht wirklich im Traum.
    Die Erklärung dafür und das mit dem Nimbus, fand ich lachhaft.
    Herje, daraus hätte echt was werden können.

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  11. MoonlightWolf schrieb am: Dienstag, 17. August 2010, 20:26 Uhr

    Hab Ih gerade gesehen und fand Ihn echt genial gemacht.
    Alles war stimmig, nicht zu viel , nicht zu wening hat halt gepasst.
    Das Ende hätte man noch " kippen " können an sonnsten suppie Film!

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  12. Franzi schrieb am: Freitag, 13. August 2010, 00:14 Uhr

    Komm grad vom Kino und muss sagen das der Film mir wirklich sehr sehr sehr gefallen hat.
    Anfangs wars etwas schwer einzusteigen, aber nach und nach setzten sich die Puzzelteile zusammen und man verstand den Sinn des Bildes ^^
    Diese Traumwelt und die veränderung der Umgebung erinnerte mich ein wenig an Matrix.
    Aber Matrix is einer meiner Lieblingsfilme also sag ich nix dagegen :D
    Ist aufjedenfall ein Film zum Mitdenken! was die sache spannender macht.
    Überzeugt euch selber! los los los

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  13. King_Hatsch schrieb am: Donnerstag, 12. August 2010, 12:16 Uhr

    @benjamin beckmann.
    ja o.k. wenn du das für in ordnung hälts, dass die unbedingt den koffer auch im traum brauchen ist das ja in ordnung. aber es ergibt meiner meinung nach absolut keinen sinn. man hätte ja auch sowas sagen können, dass in der realen welt der koffer die funktion schrittweise verstärkt und somit die träumer tiefer in das unterbewusstsein des ziels fallen. sowas ähnliches wie mit dem kick nur umgekehrt.
    ich habe nix anderes gemeint als das was du schriebst. natürlich träumt er die ganze zeit. deswegen habe ich die kinder als bsp. gebracht ;-)

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  14. mashira schrieb am: Donnerstag, 12. August 2010, 11:48 Uhr

    Ich hab den Film auch im Kino gesehen und ich fand ihn kompliziert. Diesen Film muss man sich mehrmals ansehen um ihn zu verstehen. Oder wie Wolf sagte, bei diesem Film muss mit wachem Geist und offenem Verstand dran bleiben.

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  15. Benjamin Beckmann schrieb am: Donnerstag, 12. August 2010, 08:19 Uhr

    @King_Hatsch schrieb:
    also ich fand den film, abgesehen von der action und den guten scenen richtig schlecht! die erklärugen, wie das alles funktioniert, waren mir zu sehr aus der nase gezogen.
    1.in einem traum gibt es kein physik und keine anderen naturwissenschaften. unser hirn simuliert diese nur aus den erfahrungen die wir gesammelt haben, z.b. der freie fall.
    2. die träumen in den traum und damit sie in den traum träumen nehem sie immer diesen koffer damit das möflich ist…HALLO?! in einenm traum gibt es keine naturwissenschaften, keine elektrische geräte usw.
    die sache mit der ersten eben nehme ich an, aber die zweite und dritte ebene steht in der erklärungsnot.
    dann ist da noch die sache mit der zeit. es kann doch nicht sein dass man die zeit mathematisch in den einzelnen schichten darstellen kann! von wegen hier sind wir ne woche drin in der dritten schicht 10 jahre… blah bla bla… . was würde steven hawking dazu sagen: der film beleidigt meinen verstand! ;-)

    warum existieren keine geräte? wenn du davon träumst, existiert es. punkt.

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  16. Benjamin Beckmann schrieb am: Donnerstag, 12. August 2010, 08:17 Uhr

    @masterskiller schrieb:
    Der Film is Klasse, hat aber ,glaube ich, eine einzige Logiklücke: Errinert euch mal and die Szene , wo das Auto in der 1.Ebene ins Wasser fiel und sie daraufhin alle in der 2.Ebene schwerelos waren.Demnach hätten sie eigentlich auch in der 3 Ebene schwerelos sein, müssen, was aber nicht der Fall war.Frage : Warum ? thx für (gute) Antworten.

    hm…
    saito wird ja in der ersten ebene angeschossen…dann meint cobb, je tiefer sie in die traumebenen gehen, desto “besser” geht es saito – die wahrnehmungen nehmen also ab, und so wirds wohl auch beim gleichgewichtssinn sein
    das ist für mich die schlüssigste erklärung

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  17. Benjamin Beckmann schrieb am: Donnerstag, 12. August 2010, 08:13 Uhr

    @Matlus schrieb:
    @Alter Tobi schrieb:
    Kurzer Gedankenanstoß, natürlich mit SPOILER:
    Wie wärs wenn sich Fisher anstatt des Traumtrainings incl der unterbewußten Privatarmee einfach einen Totem zugelegt hätte um seine Geheimnisse zu schützen :)?

    Mit einem Totem kannst du deine Gedanken nicht schützen. Du erkennst nur wenn es gefälscht ist, und somit ob du träumst oder nicht.
    Außerdem hat glaub ich niemand außer Cobb und seiner Frau so ein Teil, denn die beiden haben das erfunden.
    Gruß Matlus

    jeder hat eins:
    bei arthur ist es der gezinkte würfel, ariadne hat sich ne schachfigur bearbeitet (eames siht man nicht und saito ist ja nur der tourist^^)

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  18. Benjamin Beckmann schrieb am: Donnerstag, 12. August 2010, 08:10 Uhr

    @King_Hatsch schrieb:
    etwas zu dem schluss des films möchte ich hier auch was los werden. und zwar ist der gar nicht so “offen” wie manche ihn halten. ( wer den film noch nicht gesehen hat, sollte hier aufhören weiter zu lesen) am ende sieht man, seine kinder, welche immer noch die selben sachen anhaben, als er sie verlassen hat. ihre körpergröße ist auch ungewöhnlich. ich neheme mal an, dass er mehrere jahre weg war. die kinder müssten demnach eine andere körpergröße haben, da der wachstum in derem alter schnell vorran geht. mit anderen worten die kinder sind genau so geblieben (auch an ort und stelle), wie er sie in erinnerung hatte.
    ich denke, er irrt die ganze zeit im limbos bzw. in seinem unterwebusstsein herum. er versuch dort mit seinem gewissen klar zu kommen, da er ja meint, an dem tod seiner frau schuld zu sein. deswegen schauen ihn seine kinder auch nicht an. erst am ende, als er ein reines gewissen hat, wenden sich seine kinder zu ihm.
    warum seine frau nicht zusammen auf seiner ebene ist, liegt vermutlich daran, dass sie nach dem ersten gemeinsamen selbstmord durch den zweiten selbstmord eine andere ebene erreicht hat. cobb sieht nur projektionen von seiner frau seinen kindern, seine eigne projektion als architekt verkörpert durch das mädchen.
    aber der totem kommt kurz vor ende in stottern. die rotationgeschwindigkeit nimmt ab.

    naja, ich glaube eher, dass der film nur ein traum von cobb ist (du kannst ja mal im inet nach interpretationen suchen ;) )

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  19. King_Hatsch schrieb am: Donnerstag, 12. August 2010, 03:48 Uhr

    etwas zu dem schluss des films möchte ich hier auch was los werden. und zwar ist der gar nicht so “offen” wie manche ihn halten. ( wer den film noch nicht gesehen hat, sollte hier aufhören weiter zu lesen) am ende sieht man, seine kinder, welche immer noch die selben sachen anhaben, als er sie verlassen hat. ihre körpergröße ist auch ungewöhnlich. ich neheme mal an, dass er mehrere jahre weg war. die kinder müssten demnach eine andere körpergröße haben, da der wachstum in derem alter schnell vorran geht. mit anderen worten die kinder sind genau so geblieben (auch an ort und stelle), wie er sie in erinnerung hatte.
    ich denke, er irrt die ganze zeit im limbos bzw. in seinem unterwebusstsein herum. er versuch dort mit seinem gewissen klar zu kommen, da er ja meint, an dem tod seiner frau schuld zu sein. deswegen schauen ihn seine kinder auch nicht an. erst am ende, als er ein reines gewissen hat, wenden sich seine kinder zu ihm.
    warum seine frau nicht zusammen auf seiner ebene ist, liegt vermutlich daran, dass sie nach dem ersten gemeinsamen selbstmord durch den zweiten selbstmord eine andere ebene erreicht hat. cobb sieht nur projektionen von seiner frau seinen kindern, seine eigne projektion als architekt verkörpert durch das mädchen.

    aber der totem kommt kurz vor ende in stottern. die rotationgeschwindigkeit nimmt ab.

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  20. DeadX schrieb am: Donnerstag, 12. August 2010, 00:51 Uhr

    Macht bitte ein Podcast über den film.

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