Kopfkino: Tron: Legacy

Trontitle

Eddi_Meint_Tron

“Tron” also. In Hollywood ist wohl nichts mehr heilig. Alles wird ge-rebooted, ge-remaked oder ge-re-3D-ed. Okay, das letzte war kein echtes Wort, aber ihr wisst was ich meine. Auf “Tron: Legacy” treffen sogar alle drei Hollywood-Sünden zusammen. Ich muss gestehen, bei all dem Hype und der Glorifizierung des Klassikers von 1982: Ich war nie ein großer Tron-Fan. Ich hab das Original immer als sehr schwerfällig und langatmig empfunden. Der Look war anders, ja, aber das hat mich als 6-Jähriger nicht wirklich gejuckt. Die Story war irgendwie kompliziert und so richtig verstanden habe ich sie nie. Und warum der Typ aus “Agentin mit Herz” jetzt Frisbee spielt hat sich mir auch nie erschlossen.

Über die Jahre hat sich der Stellenwert von “Tron” dann etwas gewandelt. Ich habe mehr und mehr verstanden warum dieser Film etwas besonderes zur seiner Zeit war und ich zolle ihm dafür Respekt. Wirklich viel Spaß macht er mir aber trotzdem nicht. Als 2008 auf der Comic-Con in San Diego plötzlich wie aus dem Nichts ein mysteriöser “Tron”-Teaser gezeigt wurde, war dennoch ziemlich neugierig. In einer rasenden Geschwindigkeit verbreitete sich durch die Macht des Internets ein Hype, der eigentlich gar nicht zu begründen war. Aber wie es sich für einen Nerd gehört, hab ich mich von dem Hype anstecken lassen und dann irgendwann dem Release von “Tron: Legacy” entgegen gefiebert, ohne wirklich sagen zu können warum.

Wahrscheinlich weil das Thema an sich, die Idee, jemanden in eine virtuelle Welt, in ein Computerspiel, zu ziehen und dort Abenteuer erleben zu lassen, irgendwie zeitgemäß ist. Es passt einfach und wenn man dieses Konzept mit dem heutigen Hollywood-Know-How verbindet, dann könnte da schon eine Blockbuster-Perle entstehen, die an die prominenten Haustüren von Matrix und Co. klopft.

Das Potenzial für ein geiles SciFi-Universum bietet “Tron” allemal. Und mit einem Budget von knapp 170 Mio. Dollar kann man aus einer guten Idee durchaus auch einen ansehnlichen Film machen. Sollte man meinen. So begab es sich nun, dass ich vor einigen Wochen der Pressevorführung beiwohnen durfte. Das Kino war voll, was keine Selbstverständlichkeit bei Pressevorführungen ist, wo sich gerne auch mal nur zwei, drei andere Kollegen einfinden. Da saß ich nun, mit 3D-Brille, Nachos und Cola. Verzauber mich Hollywood. Gib alles. Ihr hattet 28 Jahre Zeit für ein bahnbrechendes Sequel. Hier bin ich. Kenner des Originals, Film-Nerd, Gamer. Zielgruppe!

Knapp zwei Stunden später, kratze ich mich meinem Finger eingetrocknete Käse-Sauce aus meinem Pulli. Die Blase drückt von den 1,5 Litern Cola, die ich in 120 Minuten absorbiert habe. Draußen vor der Tür warten Menschen vom Verleih und sammeln Meinungen von den Gästen. Ich will nicht. Ich kann doch nicht auf Kosten der netten Verleiher essen, trinken einen Film schauen und ihnen dann in ihre erwartungsvollen Gesichter sagen, dass der Film eine ganz große Enttäuschung war.

Ich versuche mich an den Menschen mit den Schreibblöcken vorbei zu schleichen und laufe zielstrebig auf die Herren-Toilette zu. Da erfasst mich von hinten eine Stimme, die mich zusammenzucken lässt: “Und wie hat IHNEN der Film gefallen?” Verdammt. Erwischt. Ich drehe mich um lächele und sage wie aus der Pistole geschossen: “Also die Effekte waren überragend. Optisch ist der Film wirklich ne Wucht”. Der Mann vom Verleih freut sich und wendet sich ab. Ich hadere mit mir selbst. Soll ich noch mal zurückgehen und ihm sagen, dass alles andere an dem Film aber Grütze ist?

Dass der Film kein Herz, keine Seele hat? Dass er eine Aneinanderreihung von sinnlosen Action-Sequenzen ist und mich das pseudo-spirituelle Gequatsche nur genervt hat? Das der Film eine konfuse Story hat und ich eigentlich immer noch nicht sagen kann, worum es da eigentlich ging? Das der CGI-Jeff Bridges wie ein Geist wirkte mit leerem Blick. Das Jeff Bridges ein toller Schauspieler ist, aber “Big Lebowski”-Anspielungen einen eher aus dem Universum reißen und da nicht reinpassen? Das Michael Sheens Charakter ein dreister Klau vom Merowinger aus Matrix ist? Dass überhaupt fast jede zweite Szene aus einem anderen Film geklaut ist? Dass die Dialoge teilweise so abgedroschen und platt waren, dass es mir körperliche Schmerzen bereitet hat? Dass der Film Plotholes hat und ich den Hauptdarsteller nicht mag? Dass das gesamte erste Drittel total lächerlich war und überhaupt, dass es niemand mehr cool findet, wenn Projektile in Zeitlupe an einem vorbeifliegen? Dass ich es ebenfalls nicht mehr sehen kann, wenn jemand über irgendwas springt und dann in der Hocke landet und langsam grimmig nach oben guckt, wie Agent Smith in Matrix? Dass die Wandlung von Tron zu schnell und unglaubwürdig war? Dass nicht erklärt wird, wie der Clu überhaupt seine digitale Armee in die echte Welt beamen will. Und wie er die echte Welt an sich reißen will und was er macht wenn seine tollen Frisbees an einem M1-Abrams Panzer einfach zerschellen?
Ich schweife ab…

Wie heißt es so schön: “Wenn man nichts positives sagen kann, soll man lieber gar nichts sagen”. Ich bin auf die Toilette gegangen und habe dann mit anderen Journalisten vor dem Kino über den Film gequatscht. Es waren nur wenige dabei, die wirklich begeistert waren. Alle waren sich einig, dass der Film durchaus berauschend für Augen und Ohren ist. Visuell gibt es wirklich gar nichts zu meckern. Die Effekte sind schlicht sensationell, die Light-Cycle und Disc-Actionszenen sind alles andere als schlecht. Aber irgendwie fehlt da die Bindung zum Rest.

Olivia Wilde ist eine Augenweide und überhaupt ist die gesamte Tron-Welt optisch zeitgemäß und beeindruckend. Umso enttäuschender ist deshalb auch, dass das Drehbuch so ein unfassbarer Murks ist und Regisseur Josehph Kosinski, der mit “Tron Legacy” sein Regie-Debüt feiert, noch einiges lernen muss. Die Chance es besser zu machen hat er.
Der nächste Tron-Film wurde bereits angekündigt. Noch so eine Hollywood-Sünde…

Wolf_Meint_Tron

Nun also auch “Tron”. Die letzten Monate und Jahre haben uns so viele Sequels, Remakes und Neuauflagen lieb gewonnener Klassiker aus den 80ern gebracht, dass man mittlerweile ernsthaft misstrauisch sein muss. Scheinbar sind den Hollywood-Produzenten zwischen all den Koks-Parties nun endgültig die Ideen ausgegangen. Also plündern die vermeintlich “Kreativen” einfach die Mottenkiste der Popkultur, holen halbverweste Kulthits von vorgestern zurück ins Leben und vertrauen drauf, dass große Namen und Heerscharen von mittlerweile erwachsenen Fans die Kassen zum Klingeln bringen. Scheiß auf’s Herzblut, wenn nur die Kohle stimmt. Das “A-Team” war grauenvoll. Das Remake von “Nightmare on Elm Street” hochgradig überflüssig und daher sehr zu Recht kaum beachtet. Selbst Oliver Stone scheint von Gordon Gekko so gelangweilt zu sein, dass er seinen ehemaligen Kult-Bösewicht in “Wall Street: Geld schläft nicht” zum handzahmen Gutmenschen degradiert. Was uns der filmische Stinkfinger namens “Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” angetan hat, haben die meisten von uns immer noch nicht verdaut. Und von “Transformers 2” wollen wir gar nicht erst anfangen. Der wird in ein paar Jahren als einer der schlechtesten Filme in der Geschichte des Mediums an Filmhochschulen analysiert werden, ich sag’s euch. Früher war nicht alles besser, aber manches eben doch. Nun also auch “Tron”.

Eigentlich hat Kollege Eddy schon alles zu diesem Film gesagt, was es zu sagen gibt. “Tron: Legacy” ist das geworden, was Roger Ebert dem ersten Teil 1982 vorgeworfen hat: Eine glänzende, funkelnde Maschine, in der Technik alles ist und Gefühl nichts. Man muss kein fanatischer Fan des Originals sein, um anzuerkennen, dass der Ur-“Tron” den Geist seiner Zeit perfekt eingefangen und mit bahnbrechenden audiovisuellen Mitteln erlebbar gemacht hat. Disc-Duelle. Die Lightcycles. Neonbunte Computerprogramme in einer grauen, entmenschlichten, kalten Welt. Auch wenn “Tron” in der Rückschau nicht ganz so brillant war, wie wir ältere Semester es uns immer wieder unbewusst einreden, aber kalt gelassen hat dieses frühe Techno-Spektakel niemand. “Tron: Legacy” kommt dagegen gerade so auf Betriebstemperatur.

Dabei hat die Story durchaus Potenzial für eine geschickte Fortführung einer grundinteressanten Geschichte: Der Sohn des verschwundenen Spieleentwicklers Kevin Flynn (Jeff Bridges) findet seinen Vater in den Untiefen der – und das ist nun wirklich kein Spoiler – virtuellen Welt, in der er gefangen ist. Sohnemann will Papa wieder zurück in die echte Welt bringen. Aber Flynn ist mittlerweile deutlich gealtert, sieht nun aus wie der Dude, wenn er sich in einen Techno-Club verlaufen hätte und hängt mit Olivia Wilde rum. Oder vielleicht will der böse CGI-Gegenspieler Clu (ein digital verjüngter Jeff Bridges; dieser Trickeffekt ist objektiv gesehen hervorragend, kommt aber trotzdem niemals gegen die hyperrealistischen Cyber-Wesen aus “Avatar” an und zeigt ein weiteres Mal, dass das Uncanny Vally noch lange, lange nicht durchschritten ist) auch die Flucht verhindern. Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht mehr. Und genau hier liegt das größte Problem.

Alles, wirklich alles in diesem Film ist völlig belanglos und irrelevant oder, wie der Spiegel meint, “entspannt”. Nach einem etwas ungelenken, aber hoffnungsvollen Start verliert “Tron: Legacy” jegliche Kohärenz und zersplittert schon bald zu einem optisch beeindruckenden, aber in dieser Hochfrequenz ermüdenden Effektgewitter. Natürlich muss im Jahr 2011 alles noch bunter, noch größer, noch krasser sein als in den total lahmen 80ern. Also findet das Disc-Duell jetzt mit mehrern Kämpfern auf drei Ebenen gleichzeitig statt wenn die Spieler getroffen werden zerfallen sie rasselnd zu bunten Datenwürfeln und die Lightcycles können jetzt auch Kurven fahren und an der Decke und überall und dann landet mal wieder einer auf dem Knie und Oliva Wilde ist für irgendwas ganz wichtig und die ganzen Farben und Effekte und so und dann kommt dann dieser Club mit der Musik von Daft Punk und dann ist da dieser weiße Clubbesitzer, der aussieht wie das adoptierte Ziehkind vom Merowinger und Ziggy Stardust und dann überfallen die Bösen diesen Club oder so und dann … und dann brauchte ich mal ’ne Pause. Eine längere.

Es gab und gibt ganz sicher bedeutend schlechtere Remakes und Sequels. Aber letztendlich ist “Tron: Legacy” eine dicke Enttäuschung. Wenn Jeff Bridges höchstpersönlich mitmischt und so viele Jahre nach dem Original wieder in den Cyberspace abtaucht, darf man wohl etwas mehr erwarten als das übliche “GUCKT MAL WIE SUPERKRASS HIER ALLES IST!!!”-Actiongematsche, das immer gleich aussieht, immer gleich schmeckt und für die immer gleiche Magenverstimmung sorgt.

Man mag vom ersten „Tron“ Anfang der 80er halten, was man will. Vielleicht war er nie das verkannte Meisterwerk, zu dem es Geeks mittlerweile hochstilisiert haben. Aber bei aller berechtigten Kritik, damals wie heute, eines hat niemand JEMALS über “Tron” gesagt: „Hab ich alles schon tausendmal gesehen.“

Bis heute.

“Tron: Legacy” läuft ab dem 27. Januar in deutschen Kinos. Eure Prognose?

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157 Kommentare neuen Kommentar schreiben

  1. mendoza schrieb am: Mittwoch, 20. April 2011, 10:42 Uhr

    genau der gleiche mist den die schon mit clash of the titans gemacht haben...die originale haben nicht nur den bonus das wir die schon als zwerge geil fanden, sondern auch waren die irgendwie mit mehr liebe gamcht als die effekt-wichserei die heute immer mehr rumkommt..

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  2. BountyHunter schrieb am: Mittwoch, 02. März 2011, 23:27 Uhr

    **Tron legacy war grandios. Zu meiner Überraschung hat mich dieser Film heute mehr berührt als damals das Original und nicht nur wegen der Optik. Der Film ging mit der Story viel weiter, als das Original. Tolles Finale.***

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  3. andy@ schrieb am: Dienstag, 01. März 2011, 20:07 Uhr

    das ist das selbe wie mit exozist der war auch imm orginal am besten.

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  4. andy@ schrieb am: Dienstag, 01. März 2011, 20:02 Uhr

    tron fande ich war müll warum nicht gleich auch die alten schauspiler noch nehme das orginal ist das besere

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  5. Big-G schrieb am: Dienstag, 15. Februar 2011, 20:20 Uhr

    ich habe denn film in 3D gesehen und ich fand ihn super der film ist nicht zu 100% 3D in der echeten welt ist kein 3D aber in der virtuellen welt ist 3D und das haben die super hingekriecht ihr ein (tipp das die meisten bestimmt nicht wissen:der typ der flynn spielt hat auch in 1 teil gespielt er ist gleichzeitig auch clou das böse programm das flynn erschaffen hat.merkt ihr denn unterschiet ich habe ihn nicht gemerktich hatte gedacht das es 2 unterschiedliche schauspieler sind.)

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  6. quant4 schrieb am: Freitag, 11. Februar 2011, 16:16 Uhr

    Fand den ersten Film klasse, obwohl es mich gestört hat, dass es Zeitweise langsam und träge war. Trotzdem hab ich sehr auf Tron:Legacy gefreut. Als ich den Film dann sah, war ich bis die ersten echt collen Actionszenen begeistert. Doch dann wurd der Film bis zum Showdown langweilg. Auch ,dass die Geschichte und die Wendungen relativ schnell zu durchschauen sind, war enttäuschent. Trotzdem fällt es einem schwer nach dem ersten Tron, den neuen Teil schlecht zu bewerten. Kann aber auch verstehen wenn keine Fans von Tron den neuen Teil nicht mögen.

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  7. T1ngelT4ngel schrieb am: Montag, 07. Februar 2011, 19:46 Uhr

    *Etienne meldet sich bitte sofort in der dunklen Ecke und schämt sich für schlechte Rechtschreibung und Interpunktion

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  8. Kao schrieb am: Freitag, 04. Februar 2011, 20:25 Uhr

    PS: Ich befürchte dem aktuellen Tron blüht ein ähnliches Schicksal, wie dem alten Tron.
    Man wird erst mit der Zeit den Film zu schätzen wissen.
    Das les ich allein schon an den Kritiken raus.

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  9. juzk schrieb am: Freitag, 04. Februar 2011, 03:16 Uhr

    Michael Bay 4 Prez!

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  10. Kao schrieb am: Donnerstag, 03. Februar 2011, 18:59 Uhr

    Ich sah ihn gerade.
    Mein erster Film, digital und 3D, den ich so im Kino sah.

    Und was denke ich ?
    ich bin begeistert.
    Ich kenne natürlich den Original Film schon seit meiner Kindheit. Ein großer Fan war ich nie, aber es ist ein toller Sci/Fi Film.
    Der Film bietet all das was damals machbar war und fantasiert auch noch, was sein könnte.

    Tron Legacy macht es ganz genauso. Er zeigt den derzeit möglichen, technischen Stand der Dinge und spekuliert, was vielleicht noch passieren könnte in ferner Zukunft. Allein schon der digitale Jeff Bridges war super. Gut, nicht perfekt, aber auf dem besten Weg.
    Technisch ist der Film echt brilliant was die Effekte angeht, das Licht, die 3D Momente und natürlich auch die Musik.
    Gut, an der 3D Brille muß man noch basteln, dadurch wird der Film etwas dunkler, als er ist.


    Die Story ist nicht sehr vielschichtig und komplex. Aber das war der erste Thron Film auch nicht ;)
    Das Ende .....nunja, vielleicht kommt in 10 oder 20 Jahren ein weiterer Film, wer weiß.

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  11. DevilsDeadpool schrieb am: Donnerstag, 03. Februar 2011, 18:57 Uhr

    also ich habe mir schon einige 3D Filme angeguckt mich ist der beste Resident Evil afterlife ja ich weiss war popcorn fands kino aber die secene wo die dem henker den kopf wegpusten wow

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  12. BartS schrieb am: Donnerstag, 03. Februar 2011, 16:27 Uhr

    Ich war gestern drin. Fand ihn gar nicht so schlecht. Das der Film von der Story her nicht so gut sein würde wie der alte war mir eigentlich klar. Aber sie war trotzdem ganz gut und an der Originalstory angelehnt.

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  13. Frank Meister schrieb am: Donnerstag, 03. Februar 2011, 15:57 Uhr

    Das isses ja, der läuft in Cinamaxx nur in 3D bei mir.

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  14. Daimbag101 schrieb am: Mittwoch, 02. Februar 2011, 18:09 Uhr

    Frank Meister schrieb:
    Ich hab bock auf TRON Legacy aber eben nicht darauf den 3D Preis zu bezahlen weil mir nicht vorstellen kann was an dem Film so viel besser machen soll nur weil er 3D ist?
    Ich hab ende letzten Jahres den Rest von TRON dem Original von damals gesehen und fand es nicht schlecht.

    Is der Film wirklich in 3D sehenswert oder soll man sich lieber die Blue Ray dan ausleihen wenn se draussen ist?

    Brauch ne vernünftige Antwort weil ich halt inner Zwickmühle stecke.
    die 3d animationen sind ziemlich lahm im kino bei tron.aber im kino muss man ihn trotzdem gesehen habe. ruig auch ohne 3d effekte.

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  15. Daimbag101 schrieb am: Mittwoch, 02. Februar 2011, 18:03 Uhr

    Naibaf Melhaba schrieb:
    Vorgestern Nachmittag 15 Uhr. Ich saß alleine in meinem Büro und das Telefon klingelte.

    Kollege: "Hast Bock auf Tron?"
    Ich: "Klar warum nicht! 17:30 Uhr?"
    Kollege: "Abgemacht. Bis später"

    Irgendetwas fiel mir nicht mehr ein. Ich spürte das ich etwas vergessen hatte, doch das schlechte Gefühl, wieder mal nicht Herr meiner Gehirnzellen zu sein wurde von Vorfreude übermannt. Mein erstes und bis dahin letztes 3D Kinoerlebnis liegt nun schon geschätzte 15 Jahre zurück und damals war ich schlichtweg begeistert als mir in der besagten Vorführung im HansaPark eine Biene so nah auf die Pelle rückte das ich doch tatsächlich im Kino vor Schreck den Kopf einziehen musste.

    17:00 Uhr – Ich bezahlte die Karten für meinen Kollegen und mich. 12,50 € das Stück. Da war wieder dieses Gefühl...Was hatte ich vergessen? Beladen mit jeweils 1L Cola und der Jumboportion Nachos mit Käsedip traten wir in den Kinosaal ein. Ich war aufgeregt, schliesslich hatte ich nun 10 Jahre lang ausgeharrt in der Hoffnung 3D Kino würde die Welt verändern. Ich machte mir fast in die Hose aus Vorfreude und mein Gehirn schoss Schubweise Endorphine in meine Blutbahn. Werden mir die Laserdiscs den Kopf abrasieren? Verstecke ich mich vielleicht sogar hinter einen Kinositz um nicht von wild umherfliegenden Geschossen getroffen zu werden? Ich bekam Angst…

    17:40 Uhr – Ich werde aufgefordert die 3D-Brille aufzusetzen. Ich zittere! Ein Drei-Dimensionaler Hund spielt mit einem Ball der zum Anfassen real aussieht und auf mich zukommt! GEIL! Dann ein Schneeball!! Ich ducke mich und fange an zu lachen. GEIL…

    17:45 Uhr – Der Film fängt an...

    19:50 Uhr – Ich verlasse den Kinosaal. Ich fange an zu realisieren das Hoffnungen und Wünsche die ich 15 Jahre lang in mir aufgebaut, geschützt und geliebt habe, innerhalb von 2 Stunden einfach so zerstört wurden…Ich bildete mir eine Meinung über den Film und spürte ein Deja Vu. Ich kannte diese Meinung…Vorher? Da war Sie wieder, DIE ERINNERUNG! Ich hatte ein paar Tage zuvor diesen Blog-Eintrag gelesen.

    Mal ganz ehrlich. Ich kenne den ersten "Tron" Film nicht und ich habe auch keine Vergleichswerte was 3D-Kino im Jahre 2011 angeht, aber bitte?

    Ich bin stark enttäuscht von "Tron Legacy".

    Ich weiss nicht wie es in anderen 3D Filmen abläuft, aber wenn 3D sich im Allgemeinen nur darum dreht ein Bild plastischer aussehen zu lassen, dann kann ich leider wirklich darauf verzichten.

    Theoretisch geht es mir bei Filmen darum mich selbst (gedanklich) im Film wieder zu finden. Emotionen, spielerisches Talent der Schauspieler, Kameraeinstellungen und vieles mehr lassen die Fantasie in meinem Kopf spielen und ich fühle mit, wenn es aber selbst mit (besserer) visueller Unterstützung, namentlich 3D, nicht gelingt ein Feeling für das gesehene zu suggerieren finde ich eine Rückforderung meiner Zeit und meines Geldes nicht unangebracht.

    Das hier im Beitrag angesprochene Effektgewitter war meiner Meinung nach auch nicht wirklich ein noch nie dar gewesenes optisches Erlebnis. Fluggeräte die aussehen wie gepimpte "Starfighter" aus "StarWars", nett animiert aber nichts neues! Ein Transport-Flug-Gelöt das aussieht wie ein hochskaliertes Brennelement eines Kernreaktors, Raumschiffe die schon in "Matrix" sinnlos waren und dann auch noch die gleiche Schussvorrichtung haben wie die "Nebukadnezar", schaut euch diese Szene mal genauer an, ich habe wirklich einen Schrecken bekommen. Kann das wirklich sein? 170 Mio. Dollar für schonmal animierte und gerenderte Szenen aus "Matrix Revolution", nur dass es diesmal keine Maschinen sondern alte StarFighter sind die gesprengt werden müssen? Schlag und peinigt mich wenn Ihr es anders seht, aber auch der ansehnlich animierte Jeff Bridges hätte doch schon 2001 in "Final Fantasy: Die Mächte in dir" mitspielen können und wäre nicht weiter aufgefallen. Es gibt so viel Kritik die ich äussern möchte, die in mir steckt und raus möchte. Hätte ich vor der Szene beim "Merowinger" nicht einen unglaublich heftigen Harndrang verspürt, wäre ich wohl eingeschlafen und hätte nie die unglaubliche Programmarmee gesehen die in Herr der Ringe, iRobot oder StarWars schon vorkam.

    Ich wollte einen fesselnden, animierenden und unterhaltenden Film sehen. Ich wollte das mir Laserstrahlen am Ohr vorbei sausen und dass Raumschiffe über meinen Kopf hinweg fliegen aber die beste 3D Szene war leider schon in der Werbung vor dem Film. Ich habe viele Erwartungen in diesen Film gelegt und habe einen langweiligen, witzlosen Aufguss aus Filmen der Vergangenheit bekommen.

    Jetzt habe ich noch ein paar Fragen!

    !!! SPOILER !!!

    Wie kann ein Computerprogramm, das sich Innerhalb einer digitalen Welt aus pseudo-darwinistischen Gründen selbst erschaffen hat, materialisieren und zum Menschen werden? Urknall? Anti-Materie? Ich weiss es nicht!

    Wieso wird bei der Heilung von Olivia Wilds Armwunde der Code entfernt und ein neuer Arm erscheint?
    Sollten nicht Selbstheilungsfähigkeiten auch ohne das entfernen von defektem Code funktionieren?

    Warum blutet der User im Grid? Wird er nicht auch digitalisiert?

    Warum erinnert mich die Letzte Szene so an Matrix? Ist Jeff Bridges vielleicht doch der einzig wahre Auserwählte?

    Warum zum Teufel noch mal findet ein Mann die Sonne wunderschön?

    Warum zieht sich Olivia Wild nicht aus?

    Und die letzte Frage: Soll das wirklich das neue revolutionäre 3D Erlebniskino sein auf das ich seit 15 Jahren warte?


    Falls jemand das noch liest. Danke fürs zuhören!
    Du hast vollkommen recht mit der 3d geschichte in tron.
    aber es gibt filme da fliegst du weg und denkst du köntest die figuren ,schnee oder wasser anfassen.
    kein grund also entäuscht zu sein.

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  16. Frank Meister schrieb am: Mittwoch, 02. Februar 2011, 16:31 Uhr

    Ich hab bock auf TRON Legacy aber eben nicht darauf den 3D Preis zu bezahlen weil mir nicht vorstellen kann was an dem Film so viel besser machen soll nur weil er 3D ist?
    Ich hab ende letzten Jahres den Rest von TRON dem Original von damals gesehen und fand es nicht schlecht.

    Is der Film wirklich in 3D sehenswert oder soll man sich lieber die Blue Ray dan ausleihen wenn se draussen ist?

    Brauch ne vernünftige Antwort weil ich halt inner Zwickmühle stecke.

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  17. Naibaf Melhaba schrieb am: Mittwoch, 02. Februar 2011, 06:11 Uhr

    Vorgestern Nachmittag 15 Uhr. Ich saß alleine in meinem Büro und das Telefon klingelte.

    Kollege: "Hast Bock auf Tron?"
    Ich: "Klar warum nicht! 17:30 Uhr?"
    Kollege: "Abgemacht. Bis später"

    Irgendetwas fiel mir nicht mehr ein. Ich spürte das ich etwas vergessen hatte, doch das schlechte Gefühl, wieder mal nicht Herr meiner Gehirnzellen zu sein wurde von Vorfreude übermannt. Mein erstes und bis dahin letztes 3D Kinoerlebnis liegt nun schon geschätzte 15 Jahre zurück und damals war ich schlichtweg begeistert als mir in der besagten Vorführung im HansaPark eine Biene so nah auf die Pelle rückte das ich doch tatsächlich im Kino vor Schreck den Kopf einziehen musste.

    17:00 Uhr – Ich bezahlte die Karten für meinen Kollegen und mich. 12,50 € das Stück. Da war wieder dieses Gefühl...Was hatte ich vergessen? Beladen mit jeweils 1L Cola und der Jumboportion Nachos mit Käsedip traten wir in den Kinosaal ein. Ich war aufgeregt, schliesslich hatte ich nun 10 Jahre lang ausgeharrt in der Hoffnung 3D Kino würde die Welt verändern. Ich machte mir fast in die Hose aus Vorfreude und mein Gehirn schoss Schubweise Endorphine in meine Blutbahn. Werden mir die Laserdiscs den Kopf abrasieren? Verstecke ich mich vielleicht sogar hinter einen Kinositz um nicht von wild umherfliegenden Geschossen getroffen zu werden? Ich bekam Angst…

    17:40 Uhr – Ich werde aufgefordert die 3D-Brille aufzusetzen. Ich zittere! Ein Drei-Dimensionaler Hund spielt mit einem Ball der zum Anfassen real aussieht und auf mich zukommt! GEIL! Dann ein Schneeball!! Ich ducke mich und fange an zu lachen. GEIL…

    17:45 Uhr – Der Film fängt an...

    19:50 Uhr – Ich verlasse den Kinosaal. Ich fange an zu realisieren das Hoffnungen und Wünsche die ich 15 Jahre lang in mir aufgebaut, geschützt und geliebt habe, innerhalb von 2 Stunden einfach so zerstört wurden…Ich bildete mir eine Meinung über den Film und spürte ein Deja Vu. Ich kannte diese Meinung…Vorher? Da war Sie wieder, DIE ERINNERUNG! Ich hatte ein paar Tage zuvor diesen Blog-Eintrag gelesen.

    Mal ganz ehrlich. Ich kenne den ersten "Tron" Film nicht und ich habe auch keine Vergleichswerte was 3D-Kino im Jahre 2011 angeht, aber bitte?

    Ich bin stark enttäuscht von "Tron Legacy".

    Ich weiss nicht wie es in anderen 3D Filmen abläuft, aber wenn 3D sich im Allgemeinen nur darum dreht ein Bild plastischer aussehen zu lassen, dann kann ich leider wirklich darauf verzichten.

    Theoretisch geht es mir bei Filmen darum mich selbst (gedanklich) im Film wieder zu finden. Emotionen, spielerisches Talent der Schauspieler, Kameraeinstellungen und vieles mehr lassen die Fantasie in meinem Kopf spielen und ich fühle mit, wenn es aber selbst mit (besserer) visueller Unterstützung, namentlich 3D, nicht gelingt ein Feeling für das gesehene zu suggerieren finde ich eine Rückforderung meiner Zeit und meines Geldes nicht unangebracht.

    Das hier im Beitrag angesprochene Effektgewitter war meiner Meinung nach auch nicht wirklich ein noch nie dar gewesenes optisches Erlebnis. Fluggeräte die aussehen wie gepimpte "Starfighter" aus "StarWars", nett animiert aber nichts neues! Ein Transport-Flug-Gelöt das aussieht wie ein hochskaliertes Brennelement eines Kernreaktors, Raumschiffe die schon in "Matrix" sinnlos waren und dann auch noch die gleiche Schussvorrichtung haben wie die "Nebukadnezar", schaut euch diese Szene mal genauer an, ich habe wirklich einen Schrecken bekommen. Kann das wirklich sein? 170 Mio. Dollar für schonmal animierte und gerenderte Szenen aus "Matrix Revolution", nur dass es diesmal keine Maschinen sondern alte StarFighter sind die gesprengt werden müssen? Schlag und peinigt mich wenn Ihr es anders seht, aber auch der ansehnlich animierte Jeff Bridges hätte doch schon 2001 in "Final Fantasy: Die Mächte in dir" mitspielen können und wäre nicht weiter aufgefallen. Es gibt so viel Kritik die ich äussern möchte, die in mir steckt und raus möchte. Hätte ich vor der Szene beim "Merowinger" nicht einen unglaublich heftigen Harndrang verspürt, wäre ich wohl eingeschlafen und hätte nie die unglaubliche Programmarmee gesehen die in Herr der Ringe, iRobot oder StarWars schon vorkam.

    Ich wollte einen fesselnden, animierenden und unterhaltenden Film sehen. Ich wollte das mir Laserstrahlen am Ohr vorbei sausen und dass Raumschiffe über meinen Kopf hinweg fliegen aber die beste 3D Szene war leider schon in der Werbung vor dem Film. Ich habe viele Erwartungen in diesen Film gelegt und habe einen langweiligen, witzlosen Aufguss aus Filmen der Vergangenheit bekommen.

    Jetzt habe ich noch ein paar Fragen!

    !!! SPOILER !!!

    Wie kann ein Computerprogramm, das sich Innerhalb einer digitalen Welt aus pseudo-darwinistischen Gründen selbst erschaffen hat, materialisieren und zum Menschen werden? Urknall? Anti-Materie? Ich weiss es nicht!

    Wieso wird bei der Heilung von Olivia Wilds Armwunde der Code entfernt und ein neuer Arm erscheint?
    Sollten nicht Selbstheilungsfähigkeiten auch ohne das entfernen von defektem Code funktionieren?

    Warum blutet der User im Grid? Wird er nicht auch digitalisiert?

    Warum erinnert mich die Letzte Szene so an Matrix? Ist Jeff Bridges vielleicht doch der einzig wahre Auserwählte?

    Warum zum Teufel noch mal findet ein Mann die Sonne wunderschön?

    Warum zieht sich Olivia Wild nicht aus?

    Und die letzte Frage: Soll das wirklich das neue revolutionäre 3D Erlebniskino sein auf das ich seit 15 Jahren warte?


    Falls jemand das noch liest. Danke fürs zuhören!

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  18. Daimbag101 schrieb am: Mittwoch, 02. Februar 2011, 00:12 Uhr

    Daimbag101 schrieb:
    ich weiß nicht was die ganzen kriticker haben, beim ersten teil hatte auch jeder was zu kacken. und bei tron lrgacy hat sowieso jeder was zu sagen. der film wird mindestens in den nächsten 5 jahren unereicht bleiben von wegen technik. und die story die brauchte schon keiner im ersten teil.
    was ich auch noch toll fand waren diese kleinen anspielungen zum ersten tron.
    das einzige was ich kritisieren kann ist, die 3d technick hätte ruig fatter sein können.die war zu wenig ,klein, nich dreideiggenug
    game one...ich liebe fast alles von euch, bye...

    noch einen letzen gruß an die kritiker die über den jungen jeff bridges motzen und die animationen bei avatar so toll fanden.
    jeff bridges wurde als realer mensch dargestellt, und das ist auch woll das schwerste nach wasser was man animieren kann so, zunge rausgestreckt.plft

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  19. Daimbag101 schrieb am: Mittwoch, 02. Februar 2011, 00:05 Uhr

    Fabian Taubitz schrieb:
    Tach allerseits,

    exorbitante SIEBENUNZWANZIG Euro habe ich für meine Freundin und mich gestern im Bielefelder Cinestar bezahlt um zwei Tickets für diesen Streifen zu kaufen. Auch Popcorn, Nachos und Cola durften nicht fehlen (wenn schon, denn schon!). Und schwupps war ich ca. FÜNFZIG Euro los. Wer kann sich sowas auf die Dauer leisten?
    Kein Wunder das die Kinos immer leerer werden, die Einnahmen der Betreiber aber immer höher! ;)

    Aber genug zum Drumherum.... es geht um TRON!
    Ich war, bin und werde immer ein riesen Fan des ersten Teils sein. TRON ist für mich die pure Form der Science Fiction. Lichtwelten, Lightcycles und Diskus-Gefechte. Mehr brauche ich nicht um glücklich zu sein. :]
    Meine Freundin sieht das etwas anders. Sie hat sich TRON erst vor Kurzem mit mir das erste Mal angeschaut. Und während ich mich wieder in meine Kindheit zurück versetzt fühlte und bei jedem selbstironischen Satz von Jeff Bridges in schallendes Gelächter ausbrach, musste Sie sich anstrengen, nicht einzuschlafen. Ich schreibe dies um klar zu stellen, dass es sich hierbei um keine objektive Kritik handeln kann, da ich das TRON-Universum einfach zu gern habe. ;)

    Leider existiert nahezu keine wirklich positive Kritik zu dem Film. Hauptsächlich mittelmäßige Bewertungen mit der Hauptaussage "Viel Lärm um Nichts". Und nachdem selbst Wolf und Eddie, von deren Meinung ich viel halte, den Film als "nichts besonderes" abgetan haben, harderte ich doch sehr mit mir. Schlußendlich habe ich mich jedoch dazu entschlossen das Geld auszugeben.... und es wahrlich nicht bereut.

    TRON LEGACY reizt das vorhandene Potenzial nicht aus. Soviel steht fest. Das liegt vor allem auch an "Flynn Junior". Der jugendliche Held ist eine unglaubliche Fehlbesetzung, meiner Meinug nach. Er hat nichts von seinem Vater. Weder das Gesicht und die Mimik, noch den selbstironischen Humor. Gerade Letzteres hat den Flynn des ersten Teils damals so sympathisch gemacht.
    Sei es drum.....ich bin trotzdem BEGEISTERT! :D

    TRON LEGACY schafft es, die Lichtwelt wieder zum Leben zu erwecken. Nicht so bunt wie im ersten Teil, aber nicht minder faszinierend. Die Geschichte, wie ich sie verstehe, hat KEINE Löcher. Alles wird erklärt oder zumindest so angedeutet, dass man sich den Rest denken kann. Einzieges Mysterium *SPOILER*: Woher kommen die Isos und wozu sind sie fähig? Genug Stoff für den dritten Teil!

    Mein Fazit:
    Wer den ersten Teil nicht mochte, wird auch mit dem Neuen nicht glücklich. Fans des ersten TRON Films dürfen den Zweiten aber auf KEINEN FALL verpassen. Egal wie schlecht die Kritiken auch sein mögen. :]

    ...ach ja, ich habe meine Freundin nach dem Abspann vorsichtig geweckt und zum Auto getragen. ;P


    aalso ich finde sowieso das wolf und etienne sehr speziele kritiken zu filmen haben die man oft nicht versteht oder nicht ernst nehmen kann. wie z.b die kritik über terminator 4, aber braindead toll finden, was übriegens die größte grütze ist. ja,ja ich weiß in meinem freundeskreis lieben auch die meisten diesen scheiß film. ach was weiß ich ,vieleicht bin ich zu doof für sowas....knick-knack!

    Rate Up Rate Down 2

  20. Daimbag101 schrieb am: Mittwoch, 02. Februar 2011, 00:01 Uhr

    Fabian Taubitz schrieb:
    Tach allerseits,

    exorbitante SIEBENUNZWANZIG Euro habe ich für meine Freundin und mich gestern im Bielefelder Cinestar bezahlt um zwei Tickets für diesen Streifen zu kaufen. Auch Popcorn, Nachos und Cola durften nicht fehlen (wenn schon, denn schon!). Und schwupps war ich ca. FÜNFZIG Euro los. Wer kann sich sowas auf die Dauer leisten?
    Kein Wunder das die Kinos immer leerer werden, die Einnahmen der Betreiber aber immer höher! ;)

    Aber genug zum Drumherum.... es geht um TRON!
    Ich war, bin und werde immer ein riesen Fan des ersten Teils sein. TRON ist für mich die pure Form der Science Fiction. Lichtwelten, Lightcycles und Diskus-Gefechte. Mehr brauche ich nicht um glücklich zu sein. :]
    Meine Freundin sieht das etwas anders. Sie hat sich TRON erst vor Kurzem mit mir das erste Mal angeschaut. Und während ich mich wieder in meine Kindheit zurück versetzt fühlte und bei jedem selbstironischen Satz von Jeff Bridges in schallendes Gelächter ausbrach, musste Sie sich anstrengen, nicht einzuschlafen. Ich schreibe dies um klar zu stellen, dass es sich hierbei um keine objektive Kritik handeln kann, da ich das TRON-Universum einfach zu gern habe. ;)

    Leider existiert nahezu keine wirklich positive Kritik zu dem Film. Hauptsächlich mittelmäßige Bewertungen mit der Hauptaussage "Viel Lärm um Nichts". Und nachdem selbst Wolf und Eddie, von deren Meinung ich viel halte, den Film als "nichts besonderes" abgetan haben, harderte ich doch sehr mit mir. Schlußendlich habe ich mich jedoch dazu entschlossen das Geld auszugeben.... und es wahrlich nicht bereut.

    TRON LEGACY reizt das vorhandene Potenzial nicht aus. Soviel steht fest. Das liegt vor allem auch an "Flynn Junior". Der jugendliche Held ist eine unglaubliche Fehlbesetzung, meiner Meinug nach. Er hat nichts von seinem Vater. Weder das Gesicht und die Mimik, noch den selbstironischen Humor. Gerade Letzteres hat den Flynn des ersten Teils damals so sympathisch gemacht.
    Sei es drum.....ich bin trotzdem BEGEISTERT! :D

    TRON LEGACY schafft es, die Lichtwelt wieder zum Leben zu erwecken. Nicht so bunt wie im ersten Teil, aber nicht minder faszinierend. Die Geschichte, wie ich sie verstehe, hat KEINE Löcher. Alles wird erklärt oder zumindest so angedeutet, dass man sich den Rest denken kann. Einzieges Mysterium *SPOILER*: Woher kommen die Isos und wozu sind sie fähig? Genug Stoff für den dritten Teil!

    Mein Fazit:
    Wer den ersten Teil nicht mochte, wird auch mit dem Neuen nicht glücklich. Fans des ersten TRON Films dürfen den Zweiten aber auf KEINEN FALL verpassen. Egal wie schlecht die Kritiken auch sein mögen. :]

    ...ach ja, ich habe meine Freundin nach dem Abspann vorsichtig geweckt und zum Auto getragen. ;P


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