PlayStation 4: Die Hardware & die Spiele

Und nun ist auch die PlayStation 4 am Start! Mehr als sechs Jahre nach dem Deutschland-Start der PS3 steht der Nachfolger in den Läden. Falls bei euch noch Unklarheiten bestehen, dann kann dieser Blogpost sie vielleicht aus dem Weg räumen. Denn wir haben unsere PS4 vorab erhalten und konnten uns bereits ausgiebig mit Hardware und Spielen auseinander setzen.
So findet ihr hier nicht nur allerlei Infos in Textform, sondern auch Videos, in denen unser Fleißbienchen Gregor die Hardware sowie die exklusiven Launchtitel “Killzone: Shadow Fall” und “Knack” vorstellt. Noch viel mehr zum Thema PS4 wird’s im Rahmen eines großen Specials in TV-Folge 270 zu sehen geben.
Offizieller “This is for the Players”-TV-Spot:
Was bekomme ich denn nun für 399 Euro?
Die Konsole, einen Controller, Netz- und HDMI-Kabel sowie ein Mono-Headset. Die Kamera gehört – anders als bei Microsoft – nicht zum Lieferumfang, sondern kann separat erworben werden. Nach aktuellem Stand (28. November) wird sie aber erst kurz nach dem PS4-Launch verfügbar sein.
Außerdem wird ein Bundle angeboten, das für 499 Euro “Kilzone: Shadow Fall”, die Kamera und einen zweiten Controller mitbringt. Zum großen Ärger vieler Vorbesteller scheint auch dieses Bundle aber nicht direkt zum Start ausgeliefert zu werden, sondern ebenfalls erst im Dezember.
Reichen die 500GB der eingebauten Festplatte?
Prinzipiell sind 500GB nicht wenig, die Spiele verschlingen teilweise aber erstaunlich viel Speicherplatz. Und was ihr vielleicht noch nicht wusstet: Jedes Spiel wird zwangsinstalliert. Wenn ihr also eine Disc ins Laufwerk schiebt, könnt ihr das Spiel zwar mehr oder weniger direkt starten, im Hintergrund werden aber sämtliche Daten auf eure Platte geschaufelt. Die Disc muss selbst nach abgeschlossener Installation immer im Laufwerk liegen – das ist der Preis, den wir dafür zahlen müssen, dass die Spiele nach wie vor weiterverkauft werden können.
Da zum Beispiel “Killzone” gut 40GB frisst, solltet ihr euch also eher darauf einstellen, langfristig nicht eure gesamte Bibliothek spielbereit auf der Platte haben zu können. Anders als bei Xbox One ist aber ein Austausch der internen Festplatte möglich. Neben konventionellen Platten könnt ihr auch ein so genanntes Hybrid-Laufwerk oder eine sehr fixe SSD verbauen – wobei SSD-Laufwerke nach wie vor sehr teuer sind. Für eine SSD mit 500GB zahlt ihr aktuell fast 300 Euro. Dafür profitiert ihr von etwas schnelleren Boot- und Ladezeiten. Wenn ihr mit den – ohnehin nicht übermäßig langen – Ladezeiten der normalen HD leben könnt, dann investiert das Geld besser erst mal in Spiele oder Zubehör für die PS4.
Unterstützung für externe Platten oder USB-Sticks gibt es (zumindest zum Start) nicht.
Kann ich Spiele früherer PlayStation-Generationen weiterverwenden?
Nein. Langfristig könnte das via Streaming möglich sein, schließlich wird es einen Grund haben, warum Sony sich Gaikai einverleibt hat.
Ist die PS4 denn eine “echte” 1080p-Konsole?
Im Vergleich zu Xbox One laufen mehr Spiele in “echtem” 1080p – aber auch nicht alle. “Battlefield 4” zum Beispiel wird auch auf der PS4 hochskaliert. Ob das Ganze jetzt ein Zugeständnis an die noch neue Hardware ist und Entwickler in Zukunft konsequent auf Full-HD setzen, wird sich zeigen.
Gibt es einen Online-“Zwang”?
Nein, prinzipiell könnt ihr die PS4 auch ohne Online-Anbindung nutzen – was im Hinblick auf all die Online-Features der Hardware und der Spiele allerdings nur sehr eingeschränkt zu empfehlen ist.
Wie läuft das mit den Sharing-Funktionen?
Auf Knopfdruck streamt ihr euer Spiel – wahlweise inklusive Audio-Kommentar – zu Twitch oder Ustream. Das funktioniert erfreulich unkompliziert. Wobei es momentan unklar ist, ob Twitch auch Mitschnitte der Videos speichert. Aktuell wird dies noch nicht offiziell unterstützt, einige User berichten aber, dass sie sehr wohl Mitschnitte in ihrem Twitch-Account finden. Bei uns erfolgte kein Mitschnitt.
Alternativ nehmt ihr Screenshots oder bis zu 15 Minuten Videomaterial auf und ladet das Ganze dann bei Twitter oder Facebook hoch. Eine direkte Anbindung an YouTube gibt es (noch) nicht.
Was muss ich noch wissen?:
Im Gegensatz zur PS3 ist nun PlayStation Plus Pflicht, wenn ihr online zocken wollt. Das mag erst mal doof klingen, wir können Sonys Premiumangebot aber dennoch empfehlen. Schließlich erhaltet ihr damit Monat für Monat auch Zugriff auf kostenlose Spiele, die ihr so lange nutzen könnt, wie euer Abonnement läuft. Gleich zum PS4-Start gibt’s kostenlos “Contrast” und das sehr empfehlenswerte “Resogun”.
Auf der nächsten Seite gibt’s die Videos von Gregor zur Hardware sowie zu “Killzone” und “Knack”.
